Auf Initiative desVerein zur Förderung der Standortentwicklung e.V.

Ausführliche Zusammenfassung


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Berlin ist "arm, aber sexy" – und FrankfurtRheinMain?


Rund 90 Prozent der Einwohner Frankfurts und der Rhein-Main-Region leben gern oder sehr gern hier – in Berlin ist diese Quote identisch. Dennoch würden nur 70 Prozent der Berliner ihre Stadt als Wohnort weiterempfehlen – rund zehn Prozent weniger als in FrankfurtRheinMain. Woran liegt das? Die Berliner wissen um die schwierige ökonomische Lage ihrer Stadt und eines Großteils der Bewohner – im Kern hat die Hertie-Berlin-Studie den Ausspruch des Regierenden Bürgermeisters, die Stadt sei "arm, aber sexy", bestätigt. Entsprechend ziehen nur 42 Prozent der Neuankömmlinge wegen eines Arbeitsplatzes nach Berlin, in FrankfurtRheinMain sind es 66 Prozent.

Immerhin geben 30 Prozent der Neu-Frankfurter an, wegen des "Lebens in Frankfurt" in die Mainmetropole gezogen zu sein – in Berlin, der "Event- und Partymetropole", sind dies nur 21 Prozent. Frankfurt hat also deutlich mehr zu bieten als Arbeitsplätze. Ebenso wie in der Hauptstadt werden die Problemlagen allerdings auch hier realistisch eingeschätzt: "Es scheinen gerade die Zentralität und die Weltoffenheit zu sein, die Frankfurtern so sehr zusagen, dass sie dafür Verkehrsbelastung und Hektik ebenso wie hohes Preisniveau und Kriminalität in Kauf nehmen. Sie wissen, dass eine städtische Ballungszone mit internationaler Bevölkerung solche Widrigkeiten aushalten muss", so Klaus Hurrelmann. "Als Ausgleich zur großen Dynamik und Modernität ihrer Region brauchen die Einwohner jedoch überschaubare Räume, wo sie sich zugehörig fühlen und die sie als gemütlich empfinden." nach oben Zur Übersicht